Denn das Gedächtnis, indem es die Vergangenheit in unveränderter Gestalt in die Gegenwart einführt - so nämlich, wie sie sich in dem Augenblick präsentierte, als sie selber noch Gegenwart war - bringt gerade jene große Dimension der Zeit zum Verschwinden, in der das Leben sich realisiert.
Marcel Proust:
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Bde. 1-3, 1. Aufl. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000, S. 4172