Zitate, Aphorismen, Lebensweisheiten
Zitate und Aphorismen zum Thema "Muße"
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Alle Menschen zerfallen, wie zu allen Zeiten so auch jetzt noch, in Sklaven und Freie; denn wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich hat, ist ein Sklave, er sei übrigens wer er wolle: Staatsmann, Kaufmann, Beamter, Gelehrter.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Menschliches, Allzumenschliches
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Das meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit getan, in der wir meinten, zu wenig zu tun.
Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen
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Die Muße ist die Mutter der Philosophie.
Thomas Hobbes, Philosophie für die Badewanne
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Ein solcher innerlich Reicher bedarf von außen nichts weiter, als eines negativen Geschenks, nämlich freier Muße, um seine geistigen Fähigkeiten ausbilden und entwickeln und seinen inneren Reichtum genießen zu können, also eigentlich nur der Erlaubnis, sein ganzes Leben hindurch, jeden Tag und jede Stunde ganz er selbst sein zu dürfen.
Arthur Schopenhauer, Aphorismen zur Lebensweisheit
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Wandern in Muße ist Nicht-Handeln.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland
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Wenn es möglich wäre, daß der Mensch einen Zustand schaffte, in dem er müßiggehen dürfte und dabei die Überzeugung hätte, ein nützliches Glied der menschlichen Gesellschaft zu sein und seine Schuldigkeit zu tun, dann hätte er einen Teil der ursprünglichen Glückseligkeit wiedergefunden.
Leo N. Tolstoi, Krieg und Frieden
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Wer fähig ist, in Muße zu leben, der kann nicht anders, als in Muße sein; wer nicht fähig ist, in Muße zu leben, der vermag die Muße nicht zu ertragen.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland
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Während der wirkliche Denker nichts mehr ersehnt als Muße, flieht der gewöhnliche Gelehrte vor ihr, weil er mit ihr nichts anzufangen weiß.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Unzeitgemäße Betrachtungen
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