Zitate zum Thema "Natur"
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Und so bedarf die Natur zuletzt des Heiligen, an dem das Ich ganz zusammengeschmolzen ist und dessen leidendes Leben nicht oder fast nicht mehr individuell empfunden wird, sondern als tiefes Gleich-, Mit- und Eins-Gefühl in allem Lebendigen.
Friedrich Nietzsche, Werke I - Unzeitgemäße Betrachtungen
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Urwälder haben etwas höchst Unnatürliches und Entartetes. Die Unnatur, die der Natur zur zweiten Natur geworden ist, fällt in ihnen in Natur zurück. Ein deutscher Wald macht so etwas nicht.
Robert Musil, Nachlaß zu Lebzeiten
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Vollkommenheit in der Natur ist keine Eigenschaft der Materie, sondern der Geister.
Friedrich Schiller, Werke 5: Erzählungen, Wolfgang Riedel (Hrsg.)
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Vom Eise befreit sind Gletscher und Pol durch des Menschen gierig beraubenden Blick.
Andreas Tenzer, www.zitate-aphorismen.de
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Vor den Offenbarungen der Seele schwinden Raum und Zeit und schrumpft die Natur zu nichts zusammen.
Ralph Waldo Emerson, Ausgewählte Texte
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Warum ist das Naive schön? Weil die Natur darin über Künstelei und Verstellung ihre Rechte behauptet.
Friedrich Schiller, Werke 5: Erzählungen, Wolfgang Riedel (Hrsg.)
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Was ist denn schließlich der Mensch in der Natur? Ein Nichts im Hinblick auf das Unendliche, ein All im Hinblick auf das Nichts, eine Mitte zwischen dem Nichts und dem All, unendlich weit davon entfernt, die Extreme zu begreifen.
Blaise Pascal, Gedanken
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Wenn man in Übereinstimmung mit dem Gesetz der eigenen Natur handelt, begeht man keine Sünde.
Bhagavadgita, Übersetzung von Sri Aurobindo
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Wir haben eine ältere Offenbarung als jede geschriebene, die Natur.
Friedrich Schelling, Über das Wesen der menschlichen Freiheit
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Wir können bei der Betrachtung des Weltgebäudes, in seiner weitesten Ausdehnung, uns der Vorstellung nicht erwehren, daß dem Ganzen eine Idee zum Grunde liege, wornach Gott in der Natur, die Natur in Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit, schaffen und wirken möge.
Johann Wolfgang von Goethe, Werke - Hamburger Ausgabe Bd. 13, Naturwissenschaftliche Schriften I
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